Project Description

Wieder da!

Mein Name ist Max Kasch. Ich bin geboren am 20.5.1993 und studierte von 2012 bis 2022, nach Abschluss des Abiturs, an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit Mai 2013 engagiere ich mich ehrenamtlich für die Diakonie Düsseldorf im Sachgebiet: Integration, Migration und Flucht, als Gruppenleiter in der Kinderbetreuung einer Unterkunft für geflüchtete Menschen und organisierte unter anderem das Benefizkonzert „Party for Change“. Gegenwärtig besteht meine Tätigkeit für die Diakonie Düsseldorf darin Rezensionen zu Kinder- und Jugendmedien zu verfassen. Meinen Bachelorabschluss in Philosophie und Germanistik machte ich 2019, anschließend studierte ich bis 2022 Geschichte und Musikwissenschaft. Als begeisterter Musiker spiele ich in mehreren Gruppen und war in der Vergangenheit in verschiedenste Projekte eingebunden. Des Weiteren bin ich politisch interessiert und engagiert, beispielsweise durch Aktivität in der Hochschulpolitik von 2017 bis 2022. Darüber hinaus arbeitete ich von 2019 bis 2021 im Besucherdienst des Landtags NRW. Seit 2022 studiere ich Musik und Medien an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit Schwerpunkt Gitarre Jazz/Pop.

Zur Autorin: Julie Flett wurde 1964 in Toronto geboren. Schon in ihrer Kindheit erhielt sie in der Familie viele künstlerische Impulse. Ihr Vater ist Angehöriger der indigenen Cree-Métis. Die Auseinandersetzung mit der Cree-Kultur und deren Sprache ist ein zentrales Element von Julie Fletts Werk.
In ihren Studienjahren beschäftigte sie sich sowohl mit textiler Kunst als auch mit Film und Malerei. Heute ist sie freischaffende Illustratorin und Autorin. Sie hat bereits über zwanzig Kinderbücher veröffentlicht, viele davon wurden in Kanada und den USA mit Preisen geehrt. Julie Flett lebt in Vancouver.

Julie Flett erzählt uns eine Geschichte über Vertrauen und Gemeinschaft und dem Ablösungsprozess von Kindern und Eltern. Es geht um das Fortgehen und Wiederkommen.

Ein Geräusch ist zu hören „Tschack – chrrsch! Tschack – chrrsch!… und schnell läuft ein Junge zum Fenster, um nachzuschauen, was das für ein Geräusch ist. Da fahren Kinder mit Rollbrettern die Straße entlang. Das möchte er auch und stellt sich vor wie das ist, auf einem Rollbrett zu fahren. Als ihn die Mutter dann mit ihrem alten Rollbrett überrascht, gibt es kein Halten mehr. „Dann mal los!“ Der Junge entfernt sich immer weiter von zuhause und wird immer mutiger. Irgendwann kommen die richtigen Skateparks und er findet Freunde. Jeden Tag fährt er durch die Straßen und „Näher, nah – wieder da!“

Mit klaren kurzen Sätzen wird die Geschichte erzählt. Leise, unaufgeregt, aber sehr wirkungsvoll, von einer wachsenden Unabhängigkeit.

Mit klaren kurzen Sätzen wird die Geschichte erzählt, leise, unaufgeregt aber sehr wirkungsvoll.