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Familienformen2017-01-01T22:53:41+00:00

Familienformen

Das Bild von „Familie“ ist vielfältig. Familien kommen in allen möglichen Größen und Formen vor. Nicht nur die Familienform, auch die Art und Weise wie Familien leben gestaltet sich ganz unterschiedlich und individuell.

Neben der „klassischen“ Mutter-Vater-Kind-Familie mit leiblichen Kind(ern), finden sich Alleinerziehende, nicht eheliche Lebensgemeinschaften sowie Stief-, Patchwork-, Adoptiv- oder Pflege-Familien. Auch Regenbogenfamilien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen oder Mehrgenerationenhaushalte stehen für die Vielfalt familiärer Lebensformen.

Die Medienlandschaft muss auch diese Vielfalt der Familien- und Lebensformen sichtbar machen. Doch hier werden Vorurteile und Machtunterschiede sichtbar.

Umut, Jasmin und Frederik lesen Geschichten über Kinder und ihre Familien. Manchmal hören sie Hörspiele, lesen Comics, schauen Filme, spielen am Computer oder Smartphone. Umut, Jasmin und Frederik leben mit ihren Familien in unserer Gesellschaft. Doch können sie sich auch in den Medien wiederfinden und werden durch diese in ihrer Identität gestärkt?

Ein Blick in Kinder- und Jugendmedien zeigt, welches Familienbild als „normal“ gilt.

Es ist nicht Umuts Familie, nicht die von Jasmin und auch nicht die von Frederik. Umut lebt bei seinem Vater und seiner Mutter. Er spricht fließend türkisch und deutsch. Jasmin lebt bei ihrem Vater und ihrer Mutter. Sie hat zwei Geschwister – und sie ist ein Adoptivkind. Frederik hat zwei Mütter.

Nur selten werden die Familien, in denen Umut, Jasmin oder Frederik leben auch abgebildet. Kommen sie vor, dann eher als Sonderfall oder um eben genau diese Abweichung von der Norm hervorzuheben – als das vermeintlich „Andere“. All jenen Kindern, die eben nicht in einer „klassischen“ Familie leben, wird genau dies vermittelt: Ich bin anders, ich gehöre nicht dazu.

Das Projekt „Bilder im Kopf! Vielfalt in Kinder und Jugendmedien“ setzt sich mit diesem Thema auseinander und stellt Medien vor, in denen unterschiedliche Familienformen vorkommen und für Kinder Identifizierungsmöglichkeiten bieten.

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