Project Description
Der Club der kalten Hände

Lizzys Eltern haben ein langweiliges Transportunternehmen, das irgendwas mit Kisten zu tun hat. Langweilig, findet Lizzy, sie mag das wilde Leben. Darum ist sie ja auch Bandenchefin. Doch sie fragt sich in letzter Zeit was in den Kisten ist, die ihre Eltern hin und her transportieren, warum diese sich immer „gut“ anziehen, wenn sie die Kisten transportieren, warum die Leute oft weinen, wenn sie zu den Eltern kommen. Neugierig schnappt sie sich am frühen Sonntagmorgen die Schlüssel zum Lager, rollt eine Kiste aus dem Kühlraum und öffnet sie. Da liegt ein Opa und schläft. Es riecht ein bisschen nach Furz. Dann stellt sie fest: Er schnarcht und atmet nicht. Er ist tot Sie erzählt ihren Freunden davon, die das megaspannend finden.
Mutig und einfallsreich erkunden Lizzy, Mo, Cem, Olga und Fritzi das Bestattungsunternehmen der Eltern, finden Antworten auf Fragen über Abschied und Tod und erfahren die Kraft der Gemeinschaft. Sie beschließen eine Bande zu gründen, um die Fragen rund um Abschied und Tod zu erforschen. Ihr Slogan: „Wir stellen uns furchtlos den Toten und dem Ende! Wir sind der Club der kalten Hände!“ Sie erleben, die Riten beim Tod von Cems Onkel, bei dem Trauerzug für ein Sternenkind, die Beerdigung von Yukis verunfallten Vater und dem Bruder von Ronny. Im Clubtagebuch halten sie fest, was sie alles herausgefunden und welche Fragen sie noch haben. Ein wunderbar leichtes, ehrliches Buch in kindgerechter Sprache.
Sehr geeignet, um Kinder ab ca. 8 Jahren (und auch Erwachsenen!) auf das Thema „Tod und Abschied“ vorzubereiten.