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Selma und Anton2022-12-07T16:08:43+00:00

Project Description

Selma und Anton

Ich bin Hilal Akyüz und arbeite seit März 2019 ehrenamtlich für die Diakonie Düsseldorf im Sachgebiert: Integration, Migration und Flucht. Für die Diakonie Düsseldorf rezensiere ich Kinderbücher. Aktuell studiere ich an der Bergischen Universität Wuppertal Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaften auf Lehramt. Ich lese bereits seit meiner Kindheit sehr gerne und viele Bücher: besonders an die Geschichten von Sherlock Holmes und die der Familie Olchis kann ich mich erinnern. Seitdem ich aber weiß, dass es ein Engagement gibt, Bücher zu veröffentlichen bei denen die abgebildeten Menschen mir, meinen Familien und Freunden ähnlichsehen, habe ich eine neue Bindung zur Literatur entdeckt. Neben meiner Aushilfstätigkeit in einem Einzelhandel, engagiere ich mich ebenfalls in einem Inklusions-Theater. Im Theater führen wir sowohl Klassiker als auch selbstgeschriebene Stücke auf. Sowohl die Arbeit am Theater als auch die Berührung mit Kinderbüchern, die Diversität darzustellen versuchen, erfüllen mich sehr. Ich merke, dass es wohl nie so leicht war, einen Beitrag zu einer Gesellschaft zu leisten, in der jeder auf Augenhöhe gesehen wird.

Es ist Uromas Geburtstagsfeier und die ganze Nachbarschaft ist eingeladen. Doch bevor die Party steigen kann, können die Urenkel der zwei besten Freunde Uroma Selma und Uropa Anton in seinem alten Fotoalbum blättern und den Geschichten lauschen. Schließlich ist es die Geschichte einer sehr langen und besonderen Freundschaft, die all den Jahrzehnten und ihren Ereignissen standgehalten hat. Es ist nämlich die Freundschaft, die durch das NS-Regime gezeichnet war. Ihr Leben als jüdisches Kind und Jugendliche war alles andere als einfach.

Selma kennt Anton nur im Rollstuhl und das ist auch der Anlass gewesen, warum in den 1930ern Jahren ihre beiden Wege getrennt wurden. Er musste fortan eine andere Schule besuchen. Wie sie wieder die Zeit überstanden und zueinander fanden, erfahren die beiden Enkelkinder durch die Erzählungen.

Die emotionale und wahre Geschichte der Freunde werden von Marion Goedelta großflächigen Illustrationen begleitet. Sowohl die Illustration als auch Geschichte erlauben eine sensible, rücksichtsvolle und insbesondere kinderfreundliche Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus und Antisemitismus. Schließlich erkennen die Urenkel, dass der nationalsozialistische Antisemitismus nicht gleich mit dem Judenstern begann, sondern bereits viel früher Formen der Ausgrenzung stattfanden.

Besondere Bemerkung: Auf der letzten Seite ist die Party Gesellschaft zu sehen und wir entdecken eine sehr diverse Gesellschaft. Hier wird jüdisches Leben sehr gut dargestellt, ein Leben wie jedes andere auch.

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