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Die Wiese2022-08-31T15:57:42+00:00

Project Description

Die Wiese

Mein Name ist Jeannine Schulgen. Ich wurde 1993 in Düsseldorf geboren & studiere soziale Arbeit. Neben dem Studium arbeite ich in Teilzeit in einer Kindertagesstätte & absolviere zeitgleich meine staatliche Anerkennung in der Integrationsagentur der Diakonie Düsseldorf. Bereits in jungen Jahren war mir Ungerechtigkeit ein Dorn im Auge, weshalb die Arbeit in der Integrationsagentur für mich eine Herzensangelegenheit darstellt. Mit großer Freude habe ich festgestellt, dass die Kita, in der ich beschäftigt bin, bereits eine Menge guter Bücher hat, die viel Diversität zeigen. Dennoch hoffe ich, durch meine Arbeit hier dieses Repertoire aufstocken zu können, um so der nächsten Generation erfolgreich rassismuskritisches Denken vermitteln zu können.

Auf einer großen Wiese, auf der normalerweise nur blaue Blumen wachsen, ist es Gang und Gäbe, dass andersfarbige Blumen sich farblich anpassen müssen, damit die Ordnung der Wiese nicht gestört wird. Sie trinken übelschmeckende Tinte, damit sie so aussehen wie alle anderen. Doch eines Tages wird eine neue Blume geboren. Sie wächst höher als alle anderen Blumen auf der Wiese, hat Blätter an anderen Stellen, hat rote Blüten und verströmt einen starken Duft: Es ist eine Rose.

Die blauen Blumen sind empört darüber, wie viel Platz die Neue einnimmt, über ihre schamlose Farbe und ihren intensiven Duft. Eine Blume rät der Rose so wie sie Tinte zu trinken, sich kleiner zu machen, ein paar Blätter abzuwerfen und sich anzupassen um von den anderen Blumen gemocht zu werden. Die Rose versucht alles, doch trotz der Tinte wird ihre Blüte nicht blau und sie kann sich nicht klein genug machen. Die Blauen sind verärgert und die Rose wird immer verzweifelter, denn sie kann keine blaue Blume werden. Schließlich liegt sie am Boden und beginnt zu sterben. Eine alte blaue Blume in der Nähe erzählt ihr von vergangenen Zeiten als die Wiese noch bunt war, alle Blumen unterschiedliche Größen und Formen hatten und was für ein Fest es für die Bienen war. Sie ermutigt die Rose, sie selbst zu sein, ihren Stängel wieder in die Luft zu recken und zu duften und niemals wieder Tinte zu trinken. Dank eines kommenden Regenschauers findet sie die Kraft sich nach oben zu strecken. Natürlich empören sich einige der blauen Blumen, doch als sich die Rose nicht weiter davon beeindrucken lässt, hören sie wieder auf und gewöhnen sich sogar an sie. Andere andersfarbige Blumen werden inspiriert, ebenfalls mit dem Tinte trinken aufzuhören und einige nehmen blaue Hüte ab, unter denen sie ihre eigentlichen Blüten versteckt hielten; ringsum auf der Wiese beginnen die Blumen so groß zu wachsen, wie sie können und ihre wahre Farbe zu zeigen. Und wie in alten Zeiten erstrahlt die Wiese in einem Farbenmeer.

Susan Bagdach ist mit den tollen Illustrationen von Lea Fehrenbach ein wunderbares Buch über Inklusion gelungen. Ihre gemeinsame Botschaft: Jeder ist wunderbar so, wie er ist und jeder hat seinen Platz an der Sonne.

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