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Aufzeichnungen aus Jerusalem2017-07-28T01:01:45+00:00

Project Description

Aufzeichnungen aus Jerusalem

An dieser Stelle freue ich mich selbst vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Robin Hochhausen und ich bin 19 Jahre alt. Im Sommer 2016 habe ich mein Abitur am städtischen Gymnasium Norf, der Stadt Neuss, abgeschlossen. Mein Abitur habe ich in den Fächern Geschichte (LK), Deutsch (LK), Mathematik und Biologie gemacht. Ebenfalls in diesem Jahr habe ich mein Studium begonnen. Ich studiere Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt für Gesamtschule und gymnasiale Oberstufe an der Universität zu Köln. Mein Wohnsitz liegt jedoch immer noch im Dorf Norf, der bezaubernden Stadt Neuss. Ich lebe dort mit meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten, wobei der Gedanke besteht im Zuge der nächsten eineinhalb Jahre nach Köln zu ziehen. In meiner Freizeit nutze ich die Gelegenheit um Bücher zu lesen, die mit meiner Leidenschaft der Geschichte in Verbindung stehen. Als Ausgleich spiele ich Volleyball im ortsansässigen Verein, wobei dies lediglich als Hobby bezeichnet werden kann. Des Weiteren engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kolping Jugend Neuss-Rosellen e.V., eine katholische Organisation, die Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aufstellt.

Die graphische Novelle „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ wurde vom kanadischen Illustrator Guy Delisle verfasst. Delisle studierte plastische Kunst in Toronto und arbeitete zwei Jahre für das Trickfilmstudio CinéGroupe in Montreal. Weitere Erfahrungen sammelte er bei Studios in München, Berlin und Valencia. Mit „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ erscheint das dritte Werk dieser Art von Delisle. Zuvor berichtete er über die Städte Shenzhen in China und die Hauptstadt Nordkoreas Pjöngjang. Viele seiner Erfahrungen gewinnt der Comiczeichner durch die Wohnortwechsel, die er aufgrund seiner Frau macht. Seine Frau arbeitet bei der Organisation Ärzte ohne Grenzen und reist dafür in alle beliebigen Ecken der Welt.

Die graphische Novelle beschreibt die Situation seiner Familie in Jerusalem. Delisle verwendet dabei seine Perspektive und schildert die Erfahrungen, die Probleme mit seiner eigenen Arbeit und den Stress den er als Hausmann mitmachen muss. Die Familie verbringt insgesamt ein ganzes Jahr in der israelischen Hauptstadt. Dabei begegnen ihm bereits nach der Ankunft die ersten Probleme. Delisle stellt fest, welchen Wert die verschiedenen ansässigen Religionen in Jerusalem spielen. Je nachdem ob man nun orthodox, christlich, jüdisch, muslimisch oder anderes ist, besitzt man unterschiedliche Transportmöglichkeiten. Ein Beispiel dafür sind die muslimischen Busse, die lediglich muslimische Viertel durchfahren. Neben den religiösen Disparitäten hängen weitere finanzielle Disparitäten. So ist Jerusalem eine Stadt, die gleichzeitig wohlhabende und reiche Viertel kennt, während andere abgeschottet vom Zentrum in ihrem Viertel unterhalb der Armutsgrenze leben.

Ein weiteres Kapitel, welches sich dem ambitionierten Comiczeichner offenbart, ist der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern über den Gazastreifen. Während seiner Zeit in Jerusalem spricht er viel mit Mitgliedern der Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) bei der seine Frau arbeitet. Diese berichten ihm von den strengen Kontrollen und rigorosen Vorgehensweisen, die die Israeliten an den Grenzposten aufgestellt haben. Das dabei auch die diplomatische Immunität der Ärzte und Helfer angegriffen wird, spielt in Jerusalem keine Rolle. Aber neben den negativen Aspekten sieht Delisle in Jerusalem auch alles noch so kleine Positive. Zum einen stellt Jerusalem für ihn einen Ort dar, indem er ausreichend Möglichkeiten findet, um sich an ein neues Projekt zu wagen. Außerdem begleitet der/die Leser_in den Autoren an verschiedenste faszinierende Orte, die einen unterschiedlichen Wert für die jeweiligen Religionen darstellen.

Das Buch „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ stellt eine graphische Novelle dar, welches basierend auf wahren Erfahrungen, die der Autor mit Papier und Stift auffängt, dass die Authentizität der Stadt Jerusalem einmalig einfängt. Man merkt, dass der Autor ein ganzes Jahr in diesem Land verbracht hat und wächst mit den Erfahrungen, die der Autor Seite für Seite beschreibt, mit. Delisle beschreibt nicht sachlich, was in diesem Fall überhaupt nicht stört, die Emotionen, die die verschiedenen Situationen mit sich bringen, verdeutlichen die Umstände in der Stadt. Alle Erfahrungen, die der Autor teilt, haben zudem einen riesigen Mehrwert für den/die Leser_in. Als Bewohner Deutschlands oder jedes anderen europäischen Landes wird eine Umgebung vermittelt, die mehr als nur befremdlich wirkt. Delisle war anwesend während Bomben im Gazastreifen fielen und wie schnell man sich daran gewöhnte, dass es normal ist bewaffnete Menschen auf der Straße zu sehen. Guy Delisle verschafft dem/der Leser_in mit seiner graphischen Novelle einen Einblick in die vielfältige Stadt Jerusalem, dem sonst nur eigene Erfahrungen etwas entgegensetzen können.

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