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Ein Pferd zu Channukka

An dieser Stelle freue ich mich selbst vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Robin Hochhausen und ich bin 19 Jahre alt. Im Sommer 2016 habe ich mein Abitur am städtischen Gymnasium Norf, der Stadt Neuss, abgeschlossen. Mein Abitur habe ich in den Fächern Geschichte (LK), Deutsch (LK), Mathematik und Biologie gemacht. Ebenfalls in diesem Jahr habe ich mein Studium begonnen. Ich studiere Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt für Gesamtschule und gymnasiale Oberstufe an der Universität zu Köln. Mein Wohnsitz liegt jedoch immer noch im Dorf Norf, der bezaubernden Stadt Neuss. Ich lebe dort mit meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten, wobei der Gedanke besteht im Zuge der nächsten eineinhalb Jahre nach Köln zu ziehen. In meiner Freizeit nutze ich die Gelegenheit um Bücher zu lesen, die mit meiner Leidenschaft der Geschichte in Verbindung stehen. Als Ausgleich spiele ich Volleyball im ortsansässigen Verein, wobei dies lediglich als Hobby bezeichnet werden kann. Des Weiteren engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kolping Jugend Neuss-Rosellen e.V., eine katholische Organisation, die Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aufstellt.

Das Kinderbuch „Ein Pferd zu Channukka“ wurde von Myriam Halberstam verfasst und von Nancy Cote illustriert. Die Autorin Halberstam ist eine in Deutschland aufgewachsene Amerikanerin, die zudem noch in New York und Tel Aviv lebte. Inzwischen wohnt sie in Berlin. Sie ist eine Journalistin, Filmemacherin und Kinderbuchautorin. Nancy Cote, die Illustratotrin des Buches, hat bereits über zwei Dutzend Bücher illustriert. Sie hat den U.S. National Awards für Künstler gewonnen und hat einige Ausstellungen und Sammlungen mit ihren Werken füllen können. Sie unterrichtet selbst an der School of Design und lebt in Massachussets.

Das Buch „Ein Pferd zu Channukka“ befasst sich mit der Geschichte von Hannah zu Channukka. Hannah wünscht sich nichts lieber als ein Pferd aber sie weiß, dass ihre Eltern nicht viel von der Idee halten. Am Abend bekommt Hannah tatsächlich ihr Pferd und sie glaubt es sogar sprechen zu hören und das auf Hebräisch. Hannah ist überglücklich und nimmt ihr Pferd, dass sie Golda getauft hat, mit in ihr Zimmer und schläft friedlich ein. An den darauffolgenden Abenden kommt es jedoch zu immer mehr Problemen. Golda ist einfach zu groß und trinkt das Badewasser in einem Satz aus. Zu allem Übel bläst Golda auch noch alle Kerzen des Schmasch, dem Channukka Kerzenständer aus. Auch beim Essen mit den Großeltern am vierten Abend macht Golda keinen guten Eindruck und ist alle Latkes auf, die Oma extra vorbereitet hat. In den letzten Tagen muss Golda zu Hause bleiben aber auch das macht keinen Unterschied. Hannah bemerkt, dass Golda einfach viel zu groß für die Wohnung ist. Auf einmal wacht Hannah auf und bemerkt, dass zum Glück alles nur ein einziger Traum war. Sie freut sich, dass Channukka noch komplett vor der Tür steht und sagt ihrer Mutter, dass sie sich nun kein Pferd mehr wünscht.

Das Kinderbuch „Ein Pferd zu Channukka“ erzählt die Geschichte von Hannah und ihrem Pferd Golda sehr anschaulich und schafft es neben der Handlung dem Leser_in eine Übersicht über Channukka zu geben. Das Pferd spricht zudem hebräisch, sodass der Leser_in einige Worte mitnehmen kann. Außerdem bietet das Buch ansehbare Illustrationen, die die erzählte Geschichte bildlich unterstützen. Das Buch stellt ein gutes Beispiel dar, wie man die Traditionen einer fremden Glaubensausrichtung mithilfe einer simplen und universal anwendbaren Geschichte vermitteln kann.